WESTEND Kamerateam im Goldrausch

Das New Yorker WESTEND Team reiste im Juni für die ARD mit Korrespondent Thomas Roth nach Kanada. Die Aufgabe war diesmal ein Dokumentarfilm über den Yukon Fluss und über außergewöhnlichen Menschen, die in dieser wilden Gegend Kanadas leben. Der Film wird Teil einer Reihe von Dokumentarfilmen über Kanada sein und wird zur Weihnachtszeit gesendet werden.

Dort wo der Klondike in den Yukon fließt liegt Dawson City. Die alte Goldgräberstadt lebt zwar heute meist von der Vergangenheit, aber in vielen der Goldmienen wird auch heute noch geschürft. Was vor ca. 120 Jahren mühsame Handarbeit war, wird heute im großen Stil mit Baggern und Raupen erledigt.
Die Schürfgründe der alten Golddigger dienen dabei den modernen Goldsuchern als Wegweiser. Dort wo damals Gold gefunden wurde, lässt sich heute aufgrund des Auftauens des Permafrostbodens und mit dem Einsatz von Baumaschinen wesentlich gründlicher, weitflächiger und kostengünstiger graben. Beim Anblick des geschürften Goldes hätte das WESTEND Kamerateam Peter Reuther und Ivo Hanak gerne ein paar Kilo als Souvenir mitgenommen.

Der Yukon zieht aber auch Menschen wegen seiner Wildheit und Weite an. Ein britisches Ehepaar lebt seit 10 Jahren außerhalb von Dawson City. Da es den beiden und ihren zwei kleinen Kindern dort zu „voll“ geworden ist, haben sie ein Stück Land ca. 20 Kilometer flussaufwärts gekauft. Dort bauen sie ganz ohne Hilfe ein eigenes Blockhaus. Der walisische Comiczeichner hat viele Talente: Neben dem Bau seines Hauses arbeitet er noch als Parkranger im Naturschutzgebiet und brennt jetzt auch seinen eigenen Wodka, der nun unter dem passenden Namen „Yukon Gold“ im Liquor Store von Dawson erhältlich ist.

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