Der israelische Fotograf Benyamin Reich zeigt, wie wir heute mit der deutsch-jüdischen Vergangenheit leben können.

Ein Nazioffizier heiratet eine Jüdin. Überlebende des Anschlags auf die Synagoge von Halle posieren für Portraits. Benyamin Reich spielt mit Rollen von Tätern und Opfern. Aufgewachsen ist Reich in einer ultraorthodoxen Gemeinschaft in Jerusalem. Seine Großeltern: Überlebende des Holocaust. Seit Jahren lebt Reich in Berlin. Er hat sich bewussst für die deutsche Haupstadt entschieden. Dort fotografiert er jüdisches Leben und stellt fest: Versöhnung passiert dort, wo Begegnung ist.

WESTEND hat den Fotografen besucht und mit ihm über Schweigen und Erinnern gesprochen.