Während wir uns unterhalten, findet eine Revolution statt. Alles in der Welt des Films und der Unterhaltung verändert sich. Und es macht viel mehr Spaß auf ein Surfbrett zu springen und auf der Welle der Veränderung zu reiten, als die alte Garde zu verteidigen.
Paul Schrader, Hollywoodlegende, Regisseur und Autor
Mein Lebenssinn ist es, nie zurückzuschauen. Ich habe China verlassen und ich schaue nicht zurück. Das ist vorbei. Und jetzt verlasse ich Deutschland. Ich werde wieder nicht zurückschauen.
AI WEIWEI. Künstler
Die Sprache ist etwas Besonderes. An ihr muss gefeilt werden. Man sucht den schönsten Ausdruck, die beste Form. Es ist, als schleife man einen Edelstein. Wenn man eine einzige Facette verpfuscht, ist das ganze Stück misslungen. Jeder Text ist eine Einheit.
Philippe Djian, Schriftsteller
Das Einzige, was wir eigentlich über den „Driver“ wissen ist, dass er gern nachts mit dem Auto herumfährt und dabei Popsongs hört. Das ist wirklich das Einzige. Er ist eine sehr in sich gekehrte Persönlichkeit.
Ryan Gosling, Schauspieler
Nein, es ist nicht religiös gemeint, es ist einfach nur wunderschön. Ich glaube nicht an Religion.
Christo, Verpackungskünstler
Wenn es eine Hölle gibt, ich habe sie gesehen. Ich kann diese Szenen nicht vergessen.
Michiko Kodama, Überlebende des Atombombenabwurfs von Hiroshima
Ich denke, dass die Realität eine Art künstlichen Kontext braucht, um sich dort zuerst zu zeigen. Denn das ist es, was Kunst auch tut: etwas zeigen, dass eventuell in dieser Welt falsch läuft. Und dann versuchen, es zu einer Art symbolischen oder realen Lösung zu führen.
Milo Rau, Film- und Theaterregisser
Der Film beinhaltet jede Menge Sex. Da kommt man nicht dran vorbei und da kann man sich auch nicht rausreden. Er ist einfach da!
Bret Easton Ellis, Autor und Regisseur
Der erste Impuls ein Buch zu schreiben entspringt meistens der Sehnsucht. Ich weiß noch genau als ich anfing Comics zu zeichnen, da war ich gerade seit dreieinhalb Jahren Single und total gefangen in irgendwelchen Liebesgeschichten, sodass ich an nichts anderes mehr denken konnte.
Bastien Vivès, Comicbuchautor
Genau so! Das ist Vivaldi und so klingt Venedig – das ist der Geist von Venedig: Eleganz, Geschichte, Weiblichkeit und Würde.
Nicola Granillo, Musiker
Also ich denke schon, dass ich etwas geopfert habe am Anfang. Ich war sehr verspielt – hab sehr gerne gespielt, mit Indianerfiguren und Matchbox-Autos ─ und ich hatte das Gefühl als musste ich von einem auf den anderen Tag vom Kind zu einem kleinen Erwachsenen werden.
Tobias Künzel, Musiker ``Die Prinzen``
Autoren brauchen Verlage eigentlich nicht mehr. Und davor müssten die großen Verlage auch Angst haben.
Ivar Leon Menger, Regisseur und Autor
Das kommt angeflogen, das weiß ich auch nicht genau ... Das geht eigentlich immer schnell, also ich lese den Text und die Bilder sind dann eigentlich schnell da.
Axel Scheffler. Illustrator
Es ist wahr, der Erfolg hat mich und vieles verändert. Ich habe meine Einstellung zu der literarischen Welt nun völlig verändert: Jetzt verkaufe ich eine Million Exemplare und schreibe für das Massenpublikum. Es ist lustig zu sehen, dass die gleichen Zeitungen, die einst ``Nathalie küsst`` so gelobt haben, das Buch jetzt verachten.
David Foenkinos, Schriftsteller und Regisseur
Mir tut das gut Bilder von früher zu sehen, vor allen Dingen Aufnahmen von früher zu sehen, da ist mit einem Mal jede Sentimentalität und Melancholie weg. Weil mit dem Scheiß will man wirklich nichts mehr zu tun haben ... Gibt’s hier noch was von diesem Selbstgebrannten?
Campino, Musiker “Toten Hosen”
Ich schreibe nie Bücher, um irgendein Problem von mir aufzuarbeiten. Ich mag auch selber solche Bücher nicht lesen. Sobald ich merke: Da will einer etwas aufarbeiten – ich bin doch Leser und nicht Psychiater!
Martin Suter, Schriftsteller
Ja, Vivaldis Musik basiert auf eine gewisse Art von Mustern. Und sie erinnert mich fast ein bisschen an die Systemmusik und Minimal Music aus den 60ern und 70ern. Und das hängt dann irgendwie mit dem zusammen, mit dem ich mich sowieso schon beschäftige. Also es kam mir so vor, als wäre das Ganze für mich bestimmt gewesen.
Max Richter, Komponist
Man Ray und Lee Miller waren von 1929 bis 1932 ein Liebespaar. Und gleich zu Beginn ihrer Beziehung machte er diese Serie wirklich schöner Fotos. Sie sind zärtlich, sie sind erotisch. Dies ist das Werk eines Liebhabers, der seine Geliebte fotografiert.
Antony Penrose, Sohn der surrealistischen Künstlerin Lee Miller
Lola Montez hatte eine lange Liste an Geliebten. Dabei tritt besonders der Komponist Franz Liszt hervor. Es war eine kurze, stürmische und dem Untergang geweihte Liebschaft.
Cristina Morató, Schriftstellerin und Journalistin

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